Donnerstag, 25. August 2016

Nächtliche Gedanken


Ein neuer Tag.
01:01 ich sitze im Bus und fahre nachhause.
Fahre durch die Nacht.
Höre Musik und denke nach.
Was hätte sein können, wie es hätte laufen können 
Was ein paar Worte ändern können 
Wie man eine Entscheidung bereuen kann 
Ob dieses bereuen dann was ändert 
Ob man einen Schritt zurück machen kann und vielleicht nicht vergessen aber verzeihen

"Shut your eyes now
The world is better
With the lights out
This is our time now
To create and invent


We can be giants now
So let's wait for the blackout
This is our time now
To believe and pretend


Who's to hold up the sky if not you and I?
So long, so long, so long
Who's to tame the volcanoes on mountains high?
So long, so long, so long, so long
 ...

Just how long does it take to drink oceans dry?
So long, so long, so long
And someday we'll say goodbye to goodbye
So long, so long, so long, sail on

Hold on, hold on"

                                                                                                          - Donots ft. Frank Turner 'So Long'

Erstaunlich wie nahe einem manchmal Texte gehen können 
Wie nach einem Erlebnis komischerweise genau das passende Lied im Radio läuft 
Eins das genau dein Gefühl beschreibt 
Erstaunlich ist auch wie einen ein paar kleine Wörter verletzen können, den Moment verändern und das Gefühl umkrempeln 
Die Verwirrung kommt meist im Nachhinein 
Und doch bedeuteten Wörter fast alles 
Wörter können ein Schlag in den Magen sein, ein Tritt obwohl man schon am Boden liegt 
Sie können aber das Flattern in den Bauch bringen und das Herz höher schlagen lassen 
Doch was tut man wenn beides gleichzeitig geschieht?
Wenn die Wörter nicht mehr reichen um das was man sagen möchte auszudrücken und wenn Taten keine Worte mehr sprechen lassen können?
Was dann?
Was tut man gegen das Gefühl wenn alles was man zu schützen versucht zusammen bricht und die Welt um einen nicht mehr dieselbe ist?
Was tut man wenn einem nicht mehr das nötige oder vielleicht eher das gewollte nicht gegeben wird?
Was wenn aus "wir", ein "du" und ein "ich" wird 
Wenn Selbstverständlichkeiten, egal in welcher Situation, nicht mehr solche sind 
Wenn sich alles verändert hat nur wegen einem kleinen Haufen Wörter - der bereut wird 
Was wenn dieses eine Zeichen fehlt, der Funke nicht mehr überspringt 
Was wenn man plötzlich egal wird und nichts mehr im anderen auslöst Oder einfach aus den Interesse gerückt ist

Was tut man in genau solchen Momenten
Ich sitze im Bus und denke nach
Höre Musik
Schau aus dem Fenster
Und versuche drüber wegzukommen
Und versuche zu retten was noch übrig ist.

Dienstag, 23. August 2016

Erzählungen

Nun ihr lieben Leute...

Leider nahm unsere Reise nach Budapest ein recht jähes Ende..
wir befanden uns auf dem Weg nach Venedig und sind schon die ganze Nacht mit dem Zug gefahren.
Meiner allerliebsten Maria (falls dus liest, ich bin dir wirklich nicht böse, du kannst da nichts dafür) ist leider ziemlich ziemlich schlecht geworden. Zum Glück waren wir noch in Österreich weil wir da umsteigen mussten! Es war dann so schlimm, dass wir ins KRankenhaus gefahren sind um Maria durchchecken zu lassen..
Das Ergebnis war dann Lebensmittelvergiftung. War halt echt scheiße.
Marias super lieber Papa hat uns dann in Villach abgeholt, weil an fünf Stunden Zugfahrt gar nicht zu denken war.
So gings dann wieder ab nach München.. Und was erfahren wir da auf dem Weg? In München war ein Amoklauf. Das Gefühl war echt richtig richtig komisch nachhause zu kommen und die gesamte Stadt ist still und man hört nur Polizei. Die Fahrt über habe ich versucht immer wieder neues zu erfahren und wurde von zuhause mit TV Nachrichten auch auf dem laufenden gehalten.
Zuhause haben Maria und ich dann erst mal beschlossen eine Woche Pause zu machen.
Ich bin währenddessen nach Österreich auf ne super Hütte ein bisschen wandern gefahren!
Am 2. August ging es dann aber doch weiter! Wir wollten schließlich noch Amsterdam sehen! Also haben wir wieder die Rucksäcke gepackt und unseren Flug umgebucht. In Amsterdam angekommen erwartete uns mieses Wetter. Regen und Wind und keine Besserung in Sicht. Super Wetter fürs Campen!
Naja, wir haben versucht das beste draus zu machen, aaaaaber da wollte unser liebes Zelt nicht mitspielen.. Das war nämlich undicht. Am Boden. So war das natürlich alles andere als angenehm und wir sind auch schon wieder nach einer Nacht aus Amsterdam verchwunden. Leider. Das was wir gesehen haben war nämlich echt schön! Ich werd bestimmt nochmal hin, bei dann hoffentlich schönem Wetter!
Wir haben dann noch zwei Tage bei etwas besserer Witterung in Aachen bei meine Großeltern verbracht. Das war aber auch richtig richtig schön!
So ging es für uns beide dann ziemlich verfrüht wieder nachhause..

So kann eine Reise wohl leider auch ablaufen.. Aber wir haben soweit das beste draus gemacht und das, was wir gesehen haben, hat michh echt beeindruckt!
Europa ist unglaublich schön, und es ist es echt wert sich die Zeit zu nehmen und zu bereisen!
Bereuen tu ich nichts, wir haben eine tolle, zwar kurze Zeit gehabt aber ich nehm das was ich kriegen kann!

Jetzt wisst ihr auch Bescheid, und hier sind noch ein paar Bilder!!








 Nach diesem Bild ging es ab nach Budapest..












Dann eine Woche später in Amsterdam..




Und hier noch zwei Eindrücke der unglaublichen Landschaft in Österreich.