Freitag, 16. September 2016

Mein letztes Wochenende

Soooo, letztes Wochenende war ich ein bisschen unterwegs.
Als erstes hat für mich am Freitagabend meine Konzertsaison angefangen! Es hat nämlich ein sehr guter Freund von mir sein erstes Konzert mit seiner Band gehabt!! Dort habe ich mich dann ein bisschen als Fotografin geübt, ich bin mit den Ergebnissen sogar ziemlich zufrieden!
Jetzt muss ich mir noch eher eine eigene Kamera zulegen, für das Wochenende durfte ich mir die Kamera meiner besten Freundin leihen. Danke nochmal!
Am Samstag ging es dann ins Achental/Chiemgau oder einfach in die Nähe des Chiemsees in einen schönes kleines Dorf zu engen Freunden!
Da das Wetter ja kaum zu toppen war für uns in Oberbayern die letzten Wochen, war klar: Wir schaun uns den Sonnenuntergang am Chiemsee an!
Da ich die Kamera noch mitdabei hatte, habe ich auch dort ewig viele Bilder geschossen...
Im gesamten war es eigentlich ein paar ziemlich coole Tage!
Und hier jetzt noch ein paar Bilder:
 
























Sonntag, 4. September 2016

Nächtliche Gedanken Teil 3

23:10
Ja ich habe momentan viel nachzudenken.
Ich würde es selbst gerne lassen, aber es drängt sich immer wieder in meinen Kopf.
Heute sitze ich wieder im Bett, aber heute ist es still.
Ich bin Stille in der Nacht nicht mehr gewohnt.
Da waren immer lautere Geräusche als meine Uhr.
Da waren Freya und Ophelia.
Da waren Atemgeräusche.
Ich finde es interessant zu merken, wie sehr sich der Schlaf an gegebene Situationen anpasst.
Du schläfst gut wenn alles um dich herum gewohnt ist. Du schläfst gut wenn du dich wohlfühlst.
Ich schlafe momentan auch gut weil ich zuhause in meinem Bett bin, aber das Einschlafen ist schwer. Da fehlt einfach etwas neben mir.

In dieser Stille kommen einem Sachen in den Sinn.
Ich denke an unzählige Situationen.
Mit meinen Freunden, mit meiner Familie, mit dieser einen bestimmten Person.
Ich bin glücklich wenn ich daran denke. Und das ist wohl das wichtigste. Das glücklich sein durch die Erinnerung.
Nur was tut man, wenn man wieder in der Realität ist?
Wenn man merkt, dass die Momente mit einer bestimmten Person nicht weiter gehen? Dass vorerst keine glücklichen Erinnerungen mehr gemacht werden?
Was tut man, wenn all die Pläne, all die Ideen nicht mehr zählen?

Nun zu meinem bereits bekannten Haufen Wörter.
Was tut man, um diesen Haufen Wörter zu relativieren?
Was tut man, wenn man nichts mehr tun kann?
Wenn für das "du" schon alles gesagt und geregelt ist?
Wenn das "ich" einen Fehler gemacht hat. Einen großen Fehler. Mit einem Haufen Wörter.
Was tut man wenn das "ich" machtlos ist, aber da doch so viel mehr ist.

Was tut man wenn man immer wieder verzeiht und weitermacht und einmal stark sein möchte und es dann kein Zurück mehr gibt.
Obwohl das das Einzige ist, was man braucht.
Das Einzige, was der Haufen Wörter bewirken sollte, war das Zurück. Ein Neuanfang. Auf die altbekannte Weise.
Was tut man, wenn man sich selbst so verletzt hat und einsehen muss wie falsch man gehandelt hat, aus Angst alles zu verlieren und man es letztendlich auch so verloren hat.
Was tut man, wenn die einzige Person, die wirklich helfen könnte es nicht tut und man irgendwie weiß, das ist die logische Folge daraus.
Was tut man, wenn man das was man braucht nicht kriegt?
Was tut man, wenn man nicht mehr weiß was richtig und was falsch ist und nur weiß ich will die Zeit zurück drehen, manche Dinge ändern und die Momente von vorne erleben.

Ich hab keine Ahnung was man tun kann.
Ich sitze jedenfalls hier und schreibe auf.
Und verdränge die Stille mit Musik
Träume von Unmöglichem und wache wieder in der Realität auf.
Darauf hoffend, dass es besser wird.
Dass ein Haufen Wörter viellecht vieles, aber doch nicht alles zerstört hat.
Einfach um zu wissen, man kann verzeihen.

"Doch es gibt kein zurück,
in seinem Herzen fehlt jetzt 'n Stück,
grad wo er weiss,
dass es keine Hoffnung mehr gibt."
                                                                                                      - MCFAG 'Menschen sind wie Lieder'

Samstag, 3. September 2016

Erweiterung der nächtlichen Gedanken

23:01
Diesmal sitze ich nicht im Bus, sondern liege im Bett.
Musik höre ich trotzdem wieder. Aber jetzt die Red Hot Chili Peppers.
Die Gedanken sind fast die selben.
Nur dass ich jetzt weiß, dass es kein zurück mehr gibt.
Ich habe es kaputt gemacht.
Und ja jetzt muss ich mit den Konsequenzen leben.
Das wird nicht einfach.
Und bis jetzt konnte ich einfach nicht aufgeben.
Aber aus dem "wir" ist jetzt ein endgültiges "du" und ein "ich" geworden.
Nur die Aussge, ich wollte das doch so ist falsch. Ich wollte es nicht SO.
Ich wollte vieles, aber das jetzt hier sicher nicht. Nicht auf diese Art.
Mein kleiner Haufen Wörter hat vieles kaputt gemacht.
Für dich und für mich.
Ich bereue meine Entscheidung. Ich bereue, dass ich soweit gegangen bin.
Durch den kleinen Haufen Wörter, meinerseits und das Schweigen deinerseits, hat sich alles verändert.
Ich kann mir wünschen, was ich möchte, aber das Leben ist kein Wunschkonzert.
Ich habe gekämpft. Mit mehr als ich eigentlich hatte. Aber jetzt muss wohl auch ich aufgeben.
Jetzt ist die Verwirrung noch stärker als zuvor.
Was tut man gegen das Gefühl, wenn so viel zusammen bricht, und man nichts dagegen machen kann?
Es gibt so viel, was ich sagen möchte. Ich würde mich zwar die meiste Zeit wiederholen, aber sagen will ich es dennoch.
Wohin mit den Wörter, wenn da niemand mehr ist, für den sie bestimmt sind?
Wohin mit den Taten wenn Worte nicht mehr reichen?
Wie lässt man diese eine Person los, die im Herzen ist?
Die einem so lang etwas bedeutet hat.
Ich bin ein Mensch, ich habe gerne die Leute die ich brauche um mich. Genau deswegen fällt es mir wohl gerade so schwer, wenn der Mensch geht, oder man ihn gehen lassen muss, den man am meisten braucht, weil man sich bedingungslos verlassen konnte.
Ich werde dich vermissen.
Aber jetzt ist für mich wohl die Zeit gekommen loszulassen.

Also sitze ich jetzt im Bett und denke nach.
Denke darüber nach, was als nächstes kommt.
Wie schwer es wird.
Versuche mit meinem Handeln zu leben.
Versuche abzuschließen.
Ich schließe die Augen, höre auf die Musik und denke an die Menschen die jetzt da sind.
Die mich unterstützen.
Und bin dankbar.
Genau das tue ich jetzt in diesem Moment.
Ich denke nach und bin froh nicht alleine zu sein.