Montag, 10. Oktober 2016

Taggedanken


8:12
Auch ein neuer Tag.
Und wieder bin ich auf dem Heimweg.
Steige in die Ubahn, weiß genau wo ich hin muss.
Ich steh hier und weiß nicht was das soll.
Was das alles zu bedeuten hat.
Ein Haufen Wörter hat alles kaputt gemacht.
Ein paar Wörter lassen es einem etwas besser gehen.
Eine Geste und es geht einem besser.
Gibt einem ein gutes Gefühl.
Da kann der Kopf mal ausschalten.
Für nen kurzen Moment.
Die Realität kommt kurz nach dem Worten wieder.
Das ist gut, die gibt einen Stoß.
Zieht einen im ersten Moment vielleicht runter, aber zeigt, dass das gerade eben vielleicht nicht zur Realität werden sollte.
Ich koste die zu wünschende Realität aus, und danach in die wirkliche zurück zu kehren und dort fest zustellen, dass die vielleicht auch nicht so schlecht ist.
Irgendwie bin ich hin und her gerissen zwischen den Gefühlen.
Ist es richtig oder falsch?
Herz und Kopf sagen ja - Bauch sagt nein.
Der Haufen Wörter hat viel kaputt gemacht.
Ein bisschen was ist noch da.
Was damit passiert werde ich sehen.
Ob das was rauskommt gut ist, werde ich noch merken.
Aber ich mach in meiner Realität weiter.
In der Realität, in der ich schon weiß wann ich wie umsteige und es eigentlich mechanisch ist aber irgendwie auch nicht.
8:21
Ein neuer Tag.

"Und alles war leicht und so klar,
So wie es war."
                                                                                                     - Revolverheld 'Sommer in Schweden'

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