Samstag, 3. September 2016

Erweiterung der nächtlichen Gedanken

23:01
Diesmal sitze ich nicht im Bus, sondern liege im Bett.
Musik höre ich trotzdem wieder. Aber jetzt die Red Hot Chili Peppers.
Die Gedanken sind fast die selben.
Nur dass ich jetzt weiß, dass es kein zurück mehr gibt.
Ich habe es kaputt gemacht.
Und ja jetzt muss ich mit den Konsequenzen leben.
Das wird nicht einfach.
Und bis jetzt konnte ich einfach nicht aufgeben.
Aber aus dem "wir" ist jetzt ein endgültiges "du" und ein "ich" geworden.
Nur die Aussge, ich wollte das doch so ist falsch. Ich wollte es nicht SO.
Ich wollte vieles, aber das jetzt hier sicher nicht. Nicht auf diese Art.
Mein kleiner Haufen Wörter hat vieles kaputt gemacht.
Für dich und für mich.
Ich bereue meine Entscheidung. Ich bereue, dass ich soweit gegangen bin.
Durch den kleinen Haufen Wörter, meinerseits und das Schweigen deinerseits, hat sich alles verändert.
Ich kann mir wünschen, was ich möchte, aber das Leben ist kein Wunschkonzert.
Ich habe gekämpft. Mit mehr als ich eigentlich hatte. Aber jetzt muss wohl auch ich aufgeben.
Jetzt ist die Verwirrung noch stärker als zuvor.
Was tut man gegen das Gefühl, wenn so viel zusammen bricht, und man nichts dagegen machen kann?
Es gibt so viel, was ich sagen möchte. Ich würde mich zwar die meiste Zeit wiederholen, aber sagen will ich es dennoch.
Wohin mit den Wörter, wenn da niemand mehr ist, für den sie bestimmt sind?
Wohin mit den Taten wenn Worte nicht mehr reichen?
Wie lässt man diese eine Person los, die im Herzen ist?
Die einem so lang etwas bedeutet hat.
Ich bin ein Mensch, ich habe gerne die Leute die ich brauche um mich. Genau deswegen fällt es mir wohl gerade so schwer, wenn der Mensch geht, oder man ihn gehen lassen muss, den man am meisten braucht, weil man sich bedingungslos verlassen konnte.
Ich werde dich vermissen.
Aber jetzt ist für mich wohl die Zeit gekommen loszulassen.

Also sitze ich jetzt im Bett und denke nach.
Denke darüber nach, was als nächstes kommt.
Wie schwer es wird.
Versuche mit meinem Handeln zu leben.
Versuche abzuschließen.
Ich schließe die Augen, höre auf die Musik und denke an die Menschen die jetzt da sind.
Die mich unterstützen.
Und bin dankbar.
Genau das tue ich jetzt in diesem Moment.
Ich denke nach und bin froh nicht alleine zu sein.








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